PRESS KMF 15

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Sabrina Herbig

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Presseveröffentlichung 
zum Verlauf der KUNST MESSE FRANKFURT 15

 

Eine Messe der Sammler, Flaneure und Künstler

 

Viele Verkäufe, viele neue Kontakte, viel junges und kenntnisreiches Publikum: KUNSTMESSE FRANKFURT 15 zieht positives Fazit ihrer Premiere. Die neue KUNSTMESSE FRANKFURT endete am Dienstag mit positiver Resonanz der Aussteller und Besucherzahlen, die die Erwartungen übertrafen. 12 117 Interessierte strömten an den fünf  Messetagen in die Halle 1 der Frankfurter Messe, um sich einen Überblick über Kunst von der Antike bis zur Gegenwart zu verschaffen. Von chinesischen Tonpferden der frühen Tang-Dynastie am Stand der niederländischen Galerie Blue Elephant über ein Gemälde mit musealer Qualität von Jean-Baptiste-Camille Corot bei Maier & Co. Fine Art (Stuttgart) bis hin zu seltenen Grafiken Max Beckmanns (Der Kunsthandel Möller, Neu-Isenburg) und Francisco Goyas (Walz Kunsthandel, Überlingen), großformatigen Werken von Georg Baselitz, A.R. Penck und Günther Uecker (Galerie Kronsbein, München) und topaktuellen Fotografien von David LaChapelle reichte das Spektrum der Werke, die von den 67 Ausstellern angeboten wurden. 

Manfred Möller, Geschäftsführer der Kunstmedien GmbH und Veranstalter der Messe, zog ein überaus positives Fazit des Events: „Angesichts der Kürze der Vorbereitungszeit war die Resonanz seitens der Besucher und der Aussteller überwältigend und für uns motivierend. Für das kommende Jahr werden wir alle Kräfte mobilisieren, um den gelungenen Ansatz konzeptionell weiterzuentwickeln und unsere Attraktivität zu steigern.“

Viele Händler berichteten von guten Verkäufen. Victor Lope Arte Contemporaneo (Barcelona) veräußerte zwei Gemälde des spanischen Künstlers Salustiano. Das Tondo mit dem Knaben in rot („Presente Pluscuamperfecto“, Nino vestido de rojo, 2014) erwarb ein Frankfurter Kenner für 24 000 Euro. Das einprägsame Bild war auf dem Plakat der KUNSTMESSE FRANKFURT 15 abgebildet und wurde zur Ikone der Messe. Eine großformatige Arbeit des gebürtigen Kubaners Gustavo Diaz Sosa vom Stand von Victor Lope ging an eine Firma in der Nähe von Frankfurt, die laut dem Galeristen „eine Sammlung aufbauen möchte“. Gilden's Art Gallery (London) meldete die Verkäufe von drei Lithografien von Hans Arp. Arte Giani (Frankfurt) verkaufte drei Werke im fünfstelligen Bereich.  Dr. Alexander Fils vom Kunsthandel Fils Düsseldorf (einer der ältesten deutschen Kunsthändler mit Gründungsjahr 1870 und außerdem heute Planungsdezernent der Stadt Düsseldorf) freute sich „für die Stadt Frankfurt über den Erfolg der Messe“ und über „sehr ordentliche Verkäufe“.

Der Kunsthändler Ruppert (Eltville-Hattenheim) meldete mehrere Verkäufe. Der Kunsthandel Möller begeisterte erfolgreich ein Sammler-Ehepaar für eine Zeichnung von Pablo Picasso (65 000 Euro). Eine Lithografie von Otto Dix ging für 48 000 Euro an einen Hamburger Besucher. Daneben berichtet Möller von Beckmann-Verkäufen. Die Frankfurter Galerie Teutschbein fand Käufer aus dem In- und Ausland für zwei flämische und ein niederländisches Gemälde. Die Frankfurter Galerie Am Park berichtet vom Verkauf mehrerer Fotografien. „Wir sind sehr glücklich“, fasste Victor Lope seinen Eindruck der Messe zusammen. „Wir haben neue Kunden, Sammler und Kunstliebhaber kennengelernt. Frankfurt ist eine kosmopolitische Stadt, das merkt man an den Besuchern, die aus allen Teilen Europas stammen, aber in Frankfurt leben. Definitiv kommen wir nächstes Jahr wieder.“ Gerlinde Teutschbein zeigte sich positiv überrascht, wie viele junge Leute an ihren Stand kamen und gute Vorkenntnisse und Interesse mitbrachten. Teilweise hätten die jungen Sammler die Gemälde mit der Lupe begutachtet. „Andere animierten ihre Eltern, zu kaufen.“ „Die Messe ist weltoffen, sehr gut organisiert, und schon im ersten Anlauf waren gute Aussteller mit dabei“, lobte die alteingesessene Frankfurter Händlerin, die dem Event  eine „tolle Zukunft“ prognostiziert. Der Galeristin Andrea Seiz, die das bildhauerische Werk ihres Vaters Max Seiz vorstellte, gefiel die helle und offene Gestaltung der Kojen. „Es ist so, wie ich mir das für die Arbeit meines Vaters gewünscht habe.“ Beim Kunsthändler Gilden's freute man sich, wie „schön arrangiert und geräumig“ die Stände waren. Claudia Giani-Leber (Galerie Arte Giani) sagt: „Ich habe viele neue Kontakte geknüpft. Das war das Ziel, das ich mit der Teilnahme verbunden habe.“ 

Bettina Kirschbaum (Galerie Shia Bender, Düsseldorf) hatte den Eindruck, „dass sich die Besucher freuen, in Frankfurt

am Main wieder eine Kunstmesse zu haben“. „Frankfurt ist eine Metropole. Hier ist das Geld, auch das Geld für die Kunst.“ Shia Bender repräsentiert einen
aktuell sehr gefragten Fotografen der internationalen Kunstszene, den Deutsch-Japaner Kanjo Také.
 Sarah Kronsbein (Galerie Kronsbein) teilt mit: „Wir haben viele Anfragen, und das Interesse ist konkret. Wir werden nun alles nach und nach abarbeiten.“ Alle Teilnehmer zeigten sich begeistert vom Andrang und der guten Stimmung bei der VIP-Vernissage am Freitagabend. „Gute Besucher, sehr interessiertes Publikum“, war das Fazit.

 

Auf großes Interesse stieß auch das Rahmenprogramm rund um die Messe. Dutzende verfolgten ausdauernd die Podiumsdiskussion, die der Chefredakteur der Kunstmedien GmbH, Holger Christmann, am Samstag zur Frage „Wie wichtig ist Kunst für die Lebensqualität und das Image einer Stadt?“ mit Gästen führte. Anhand von Beispielen wie Bilbao, Liverpool, Berlin, Frankfurt und Toronto diskutierten Prof. Dr. Jean-Christophe Ammann (ehemaliger Direktor des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt/Main), Felix Ruhöfer (Ausstellungsplattform Basis e.V., Frankfurt/Main), Dr. Peter Gorschlüter (stellvertretender Direktor des MMK Frankfurt/Main), Marcus Sendlinger (Vorstand Deutscher Künstlerbund Berlin) und Mirek Macke (Kunstverein Familie Montez e.V., Frankfurt/Main) darüber, welche atmosphärische und wirtschaftliche Bedeutung Kunst, Architektur und Museen für Metropolen haben.

Am Sonntag befragte Christmann den Deutschland-Geschäftsführer und Europa-Chairman des Auktionshauses Sotheby's, Dr. Philipp Herzog von Württemberg,
sowie Giselher Hartung, Mitglied im Kunstbeirat des Landes Hessen, über den globalen Kunstmarkt-Boom und Strategien beim Aufbau von Kunstsammlungen. 
Ebenfalls am Sonntag diskutierten Thomas Rosenbaum (D'Art/Art Handling Spedition), Prof. Dr. Hans Ottomeyer (ehemaliger Präsident des Deutschen Historischen Museums Berlin), der Künstler Manfred Peckl, die Künstler Sandra Mann und Kanjo Také über den Umgang mit und den Transport von Kunst.
Am Montag debattierten Prof. Dr. Klaus Gallwitz, ehemaliger Städel-Direktor und Gründungschef des Frieder-Burda-Museums, Prof. Ottmar Hörl, Künstler und Präsident der Akademie der Künste in Nürnberg und Dr. Christina Leber (Leiterin der Kunstsammlung der DZ Bank) mit der Moderatorin Sandra Mann über Strategien beim Aufbau von Künstlern.  Performances von Manfred Peckl und Eva Weingärtner setzten künstlerische Akzente auf der Messe.

 

Überhaupt fühlten sich auch die Künstler wohl auf der Messe, was nicht typisch für Events dieser Art ist. Außer Peckl, Weingärtner und Kanjo Také hielten sich der Spanier Salustiano und der deutsche Fotograf Michael von Hassel mehrere Tage auf der Messe auf.  Neben der Presse widmeten das überregionale und das regionale Fernsehen der KUNSTMESSE FRANKFURT 15 ausführliche TV-Beiträge: so die Tagesschau der ARD, die hessenschau des HR und der Sender Sat 1.

 

Messe-Veranstalter Manfred Möller erwartet: „Mit der notwendigen Beharrlichkeit und dem Netzwerk der Frankfurter Kunst- und Kulturinstitutionen wollen wir dieses Ereignis als festen Bestandteil des Kultur- und Wirtschaftslebens in unserer Stadt Frankfurt/Main etablieren.“ Die KUNSTMESSE FRANKFURT 15 bedankt sich bei ihrem Beirat, Prof, Dr. Jean-Christophe Ammann, Prof. Dr. Klaus Gallwitz, Prof. Ottmar Hörl, Prof. Dr. Hans Ottomeyer, sowie bei ihren Medienpartnern Frankfurter Allgemeine Zeitung und Monopol - Magazin für Kunst und Leben.

Kunstmesse Frankfurt 15

Impressions and Statements

Kunstmesse Frankfurt 15

in Tagesschau im Ersten (Friday 30th of Januar 2015)

Start at 12:25

Kunstmesse Frankfurt 15

in Hessenschau - hr3 (Sunday 1st of February 2015)

Kunstmesse Frankfurt 15

"17:30 Live" in Sat1 (Montag 2.Februar 2015)

Der Kunsthandel

October edition 2014

 

"Artistic positions from all eras"

KUNST MESSE FRANKFURT

MESSE FRANKFURT

HALLE 1.2 / Eingang City

HALL 1.2 / entrance City

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